Unterschied zwischen Kaffee und Espresso

Unterschied zwischen Kaffee und Espresso

Wie unterscheiden sich Kaffee und Espresso?

Sie lieben Kaffee und auch italienischen Espresso? Bellissimo, wir auch! Deshalb wollen wir in diesem Artikel im Detail den Unterschied zwischen Espresso und Kaffee erklären. Am besten hohlen Sie sich gleich eine Tasse Ihres Favoriten und tauchen ein in die Feinheiten der Kaffeezubereitung.

Kaffeeliebhaber wissen, für einen köstlichen Espresso braucht es gute Espressobohnen. Doch worin unterscheidet sich eigentlich eine Espresso- von einer Kaffeebohne?

Inhalt

Die Röstung macht den Unterschied

Um es vorweg zu nehmen, die Espressobohne gibt es nicht! Der Unterschied zwischen Kaffee und Espresso liegt vor allem in der Veredlung, wie wir die traditionelle und besonders schonende Röstung "Tostatura Lenta" liebevoll nennen, und nicht in der Bohnensorte. Arabica- und Robustabohnen werden nämlich, sowohl für die Herstellung von Kaffee, als auch für Espresso verwendet.

Kaffeebohnen werden deutlich kürzer geröstet, während Espressobohnen in unserem Werk etwa 18-20 Minuten langsam und gleichmäßig bei etwa 220 Grad veredelt werden. Erkennbar ist dies auf den ersten Blick, vor allem an der deutlich dunkleren Farbe des Bohnenbildes. Für Kaffeebohnen beträgt die Röstdauer etwa 12-13 Minuten. Espressobohnen präsentieren sich mit einem deutlichen Glanz auf ihrer Oberfläche. Die in den Bohnen enthaltenen Öle und Fette gelangen beim Rösten an die Oberfläche.

Der Koffeingehalt

Espresso präsentiert sich auf dem Gaumen durch seine Extraktion mit vergleichsweise wenig Wasser besonders kräftig und aromatisch. Viele Kaffeegenießer mutmaßen daher, dass er deutlich mehr Koffein enthält.

In Italien wird er einfach nur "Caffè" genannt, zeichnet sich im Vergleich zu traditionellem Filterkaffee aber durch einen halb so hohen Koffeingehalt aus. Ein wichtiger Grund hierfür liegt in der Zubereitung. Gewöhnlich werden für einen Espresso nur 25 bis 30 ml Flüssigkeit eingesetzt.

Doch Espresso hat neben der Vielfalt an Aromen noch weitere Vorzüge. Er ist besonders bekömmlich und magenfreundlich, weil der deutlich weniger Säuren enthält. Das liegt nicht nur an der längeren Röstung, sondern vor allem an der kürzeren Kontaktzeit zwischen heißem Wasser und dem gemahlenen Espresso. Einen köstlichen italienischen Espresso können Sie daher auch hervorragend am Abend nach einem schönen Essen genießen.

Übrigens zeichnen sich Mischungen mit einem hohen Arabicaanteil, wie zum Beispiel unser Prestigio oder der Barista Gran Crema nochmals mit einem halb so hohen Koffeingehalt im Vergleich zu Robustamischungen aus.

Tipp: Haben Sie eine Koffeinunverträglichkeit? Dann empfehlen wir Ihnen auf Espresso-Milchkompositionen, wie Cappuccino und Latte Macchiato am Abend eher zu verzichten. Während der geringe Koffeingehalt beim Espresso bereits nach 30 Minuten abgebaut ist, bewirkt das Zusammenspiel zwischen Milch und Kaffee, dass sich dieser Prozess deutlich verlängert.

Alternativ finden Sie im Cellini Caffè Shop eine Auswahl entkoffeinierter Kompositionen, als Bohne, gemahlen, in der praktischen Kapsel oder für Ihre E.S.E. Maschine. 100% Genuss ganz ohne Koffein.

Unterschiede in der Zubereitung

Neben der deutlich längeren Röstung von Espressokaffee liegt ein wesentlicher Unterschied in der Zubereitung.

  • Für die Zubereitung von Filterkaffee wird in der Regel ein mittlerer Mahlgrad gewählt. Hingegen wird Espresso immer fein gemahlen. Ursächlich hierfür ist, dass er in der Espressomaschine oder im Siebträger einen vergleichsweise kurzen Kontakt mit dem heißen Wasser hat.
  • Die traditionelle Filterkaffeezubereitung sieht eine Brühdauer von bis zu 8 Minuten vor. Während die maximale Brühdauer bei einem Espresso maximal 30 Sekunden bei einem hohen Druck beträgt.
  • Beim Kaffee beiträgt die Brühtemperatur zwischen 85 und 91 °C und beim Espresso 88 bis 94 °C.
  • Auch in der Zubereitungstechnik gibt es Unterschiede. Espresso wird im sogenannten Dampfdruckverfahren in einem Siebträger oder einem Vollautomaten zubereitet. Kaffee hingegen in traditionellen Filterkaffeemaschinen ohne Druck.

    Wie bereiten Sie einen perfekten Espresso zu? Diese Frage beantworten unsere Experten ebenfalls ausführlich in unserem Kaffee-Blog.

    Fazit

    Die signifikanten Unterschiede zwischen Espresso und Kaffee für Sie zusammengefasst:

    • Espresso wird rund 18-20 Minuten veredelt, während die Röstdauer für Kaffee etwa 13 Minuten beträgt, dadurch zeichnen sich Espressobohnen durch ein deutlich dunkleres Röstbild aus. 
    • Espresso hat nur halb so viel Koffein wie Kaffee, da für die Zubereitung vor allem weniger Flüssigkeit, nämlich maximal 30ml eingesetzt wird.
    • Durch deutlich weniger enthaltene Säuren im Espresso.
    • Die Espresso-Zubereitung gelingt nur, wenn der Mahlgrad der Bohnen sehr fein ist. Bei der Zubereitung von Kaffee sollte ein mittlerer bis grober Mahlgrad gewählt werden.
    • Espresso wird im Dampfdruckverfahren mit Hilfe einer Espressomaschine oder eines Vollautomaten bei einer Temperatur zwischen 88 – 94 °C unter hohem Druck binnen 30 Sekunden zubereitet, während Kaffee bei ca. 85 bis 91 °C aufgebrüht wird. Die Kontaktzeit zwischen dem Kaffee und heißem Wasser ist hierbei deutlich länger, nämlich bis zu 8 Minuten.
    • Aufgrund des hohen Wasserdrucks setzt sich eine dichte goldbraune Schicht an der Oberfläche ab, die sogenannte Crema. Sie besteht aus emuligierten Ölen, Wasserdampfbläschen und aus Kohlendioxid (CO2). Beim Aufbrühen von Filterkaffee entsteht hingegen keine Crema.
    • Espresso ist ein Aromenkonzentrat, schmeckt vollmundig und hochkonzentriert, während Kaffee als “wässrige Lösung” bezeichnet wird, wobei dies Kaffee nicht gerecht wird. Richtig zubereitet ist er etwas sehr Feines.

    Ganz gleich, ob Sie Kaffee oder Espresso favorisieren, es eher kräftig und aromatisch oder fein & mild lieben bei uns finden Sie garantiert Ihren Lieblings Cellini für jede Zubereitung.

    Wie füreinander geschaffen

    Wer kennt es nicht? Sie sitzen in einem Café und Ihre Kaffeespezialität kommt in Begleitung eines Stückchens Schokolade oder gar einer Praline. Eine aromatische Komposition, der wir nur schwer widerstehen können.

    Kombinieren Sie doch auch zuhause einmal die überaus feinen Cellini Caffè Aromen mit denen zartschmelzender Schokolade. Dieses Zusammenspiel ist ein köstliches Geschmackserlebnis für Schokoladenfreunde und Feinschmecker und bereitet natürlich auch Gästen eine besondere Freude.

    Kaffeebohne trifft Kakaobohne – warum passen die Aromen eigentlich so gut zusammen?

    Die Klima-Regionen, in denen Schokolade und Kaffee angebaut werden, sind sich sehr ähnlich und sowohl Kaffeebohnen, als auch Kakaobohnen entfalten ihren aromatischen Geschmack durch das Rösten. Beide besitzen eine große Bandbreite von Aromen. Von einer feinen Harmonie aus Süße, Bitterkeit bis hin zu würzigem Geschmack. Vor allem Bitterschokolade ähnelt häufig den Geschmacksnuancen eines Espressos.

    Dass Kaffee und Schokolade so gut harmonieren, hat auch die Gastronomie erkannt. So finden sich inzwischen viele Kaffeespezialitäten auf der Karte, die Kaffee und Schokolade vereinen. Sei es ein erfrischender Eiskaffee, der Cappuccino mit etwas Kakaopulver oder eine Kombination aus Kaffee mit weißer Schokolade.

    Im Cellini Caffè Shop finden Sie eine große Auswahl italienischer Süßigkeiten mit denen Sie Ihnen Cellini Moment vervollkommnen.


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